Das haben meine Fantasy-Bücher gemeinsam

Wiederkehrende Elemente in meinen Fantasy-Büchern

Als Autorin habe ich mich dem Fantasy-Genre verschrieben. Egal, was man von mir liest, in der Regel kann man sich sicher sein, dass man auf übernatürliche Wesen trifft. Entweder als Urban Fantasy direkt unter uns in unserer Nachbarschaft oder als High Fantasy in einer Welt, die sich in einigen Aspekten von unserer unterscheidet.

Dabei kann sich die Liebe einmischen, um uns eine Romantasy-Geschichte zu erzählen, wie es in Unter dem Mondlicht der Fall ist.

Oder wir treffen mit Polizisten zusammen, sodass sich wie in Witches of Chicago eine Mischung mit dem Krimi-Genre ergibt.

Oder wir bleiben zum Großteil einfach im Fantasy und stecken nur mal kurz zwischendurch den großen Zeh in den Liebestümpel, wie es bei Kriegerin der Nacht ist.

Jedes Buch und jeder Charakter hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Und das ist auch gut so. Schließlich wollen wir uns nicht dabei langweilen, ihnen zu folgen. Dennoch gibt es neben dem Fantasy-Genre noch weitere Elemente, die in meinen Büchern immer wieder zu finden sind und dadurch sie alle indirekt miteinander verbinden, auch wenn sie inhaltlich oftmals unterschiedlich auftreten …

Familie

In nahezu allen meinen Büchern wirst du miterleben, wie die Familie einen Einfluss auf meine Protagonist*innen hat. Manchmal im guten, manchmal im schlechten. Die Familie kann eine Stütze sein. Sie kann einem das Leben aber auch schwer machen. Im Großen wie auch im Kleinen.

Nicht immer taucht die gesamte Familie auf. Elternteile, Brüder, Schwestern, Tanten. Sie können einen lieben oder auch hassen oder irgendetwas dazwischen. Und damit beeinflussen sie das Leben, die Taten und die Entwicklung meiner Charaktere.

Freundschaft

Freunde sind die Familie, die man sich selbst aussucht. Und das merken auch meine Charaktere immer wieder. Wenn sich die leibliche Familie gegen einen wendet, muss man sich neue Verbündete suchen. Sie unterstützen einander. Loyalität ist ihnen wichtig.

Manche sind bereits vor dem Beginn des Buchs seit vielen Jahren miteinander verbunden. Andere finden erst während der Geschichte zueinander und werden zu unerwarteten und engen Gefährten.

Natur

Die Magie in meinen Büchern ist stets mit der Natur verbunden und dadurch natürlich auch die Charaktere, die diese Magie nutzen. Sie fühlen sich der Natur nahe, schätzen und beschützen sie und das nicht nur, weil ihnen bewusst ist, dass ihre Kräfte von ihr abhängen.

Auch ohne Magie kann man aus der Natur viel Kraft und Energie schöpfen, immerhin ist auch der Mensch an sich mit der Natur verbunden, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind.

Meistens begegnet man in meinen Büchern allen Elementen, aber vor allem der Wald ist ein zentraler Anker, den nahezu alle meine Protagonistinnen früher oder später aufsuchen und dort oftmals auch einen Schlüsselmoment erleben, der sie auf ihrem Weg weiterführt.

Tiere

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass Tiere zum Oberpunkt Natur zählen, aber ich sehe sie gerne als eigenständiges Merkmal.

Tiere haben eine unglaubliche Macht. Ihre Auswirkungen auf unser Leben sind vielfältig und bemerkenswert. Viel zu oft werden sie unterschätzt. Jedoch nie von meinen Protagonistinnen, die nicht selten Freunde in ihnen finden und auf ihrem steinigen Weg von ihnen unterstützt werden. Dabei ist es egal, ob es ein Wolf, Hund, Vogel, Delphin, Eichhörnchen oder sonst ein Tier ist. Genauso vielseitig wie die Geschichten der Bücher, sind auch die darin vorkommenden tierischen Begleiter. Wobei sie manchmal nur für einen kurzen Moment auftauchen, ein anderes Mal mehrere Auftritte haben oder sogar während des gesamten Buchs präsent sind.

Starke Protagonistinnen (oder die es werden)

Wobei das „stark“ in diesem Fall nicht bedeutet, dass sie körperlich oder mental unbesiegbar sind. Im Gegenteil. Sie erleiden genauso Rückschläge, Demütigung und Zusammenbrüche wie wir alle. Aber sie stehen wieder auf. Sie kämpfen. Sie gehen ihren Weg, auch wenn es schwer ist und sie manchmal (ver)zweifeln.

Weiterentwicklung

An seinen Herausforderungen zu wachsen, gehört für die Charaktere in meinen Büchern stets dazu. Sie erleben und durchleben viele gute, wie auch schlechte Momente. Situationen, die sie an ihre Grenzen oder darüber hinaus bringen. Dinge, die sie verzweifeln und weinen lassen, ebenso wie glücklich machen und lachen lassen. Freude und Schmerz liegen nah beieinander. Und das bringt sie unweigerlich dazu, sich zu verändern; sich weiterzuentwickeln. Sie werden stärker, ändern ihre Einstellung zu Personen oder Ereignissen. Sie werden härter und sie werden freundlicher. Sie werden mächtiger und kommen an einen Punkt, von dem sie vorher niemals geglaubt hätten, ihn jemals erreichen zu können.

Obwohl ich nicht plane, schleichen sie sich immer in meine Bücher

Vielleicht hast du es bereits erraten: Das alles sind Werte, die mir wichtig sind. Natürlich gibt es da auch noch einige andere, aber die treten nicht so deutlich in den Vordergrund und sind vielleicht auch nicht immer in jedem meiner Bücher zu finden.

Auch wenn ich Fantasy schreibe, heißt das noch lange nicht, dass ich mich dabei vollständig von der Realtität verabschieden muss. Die Mischung macht´s. Und genau das liebe ich.

Übrigens plane ich all diese Vorkommnisse meistens gar nicht. Genauso wenig wie ich den Verlauf der Geschichte vor dem Schreiben plane. Natürlich, die Familiensituation und welche Freunde bereits vor Start des Buchs vorhanden sind, muss ich (mehr oder weniger) festlegen. Aber wer von den neuen Charakteren freundlich oder eher kampfeslustig eingestellt ist, finde ich meist erst später heraus.

Genauso wie ich vorher nie weiß, welche Tiere mir begegnen werden (außer sie sind das Hauptthema der Story). Und schon gar nicht weiß ich, wie sich meine Charaktere entwickeln, was sie tun werden und mit welchen Herausforderungen sie sich herumschlagen müssen.

Du siehst, auch wenn ich nicht plane, was geschehen soll, kommen diese sechs Eckpfeiler wie von allein in jedes meiner Bücher.

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29. Jan. 2026