Hast du Lust, mich ein wenig besser kennenzulernen? Heute erzähle ich dir ein wenig von mir, sodass du die Jasmin triffst, die es neben der Autorin Jasmin gibt. Wobei man das natürlich nicht direkt voneinander trennen kann. Selbst wenn ich anderweitig beschäftigt bin, ist ein Teil meines Gehirns immer auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen.
Ich liebe den Wald und die Natur
Früher war mir nie so bewusst, wie viel Energie, Kraft und Ausgeglichenheit einem die Natur schenken kann. Wie auch? Viele von uns leben in Städten und die Verbindung zur Natur, die wir auf natürliche Weise haben, wird von Kindesbeinen an unterdrückt. Immer schneller, weiter, höher heißt die Devise – egal, ob uns das bewusst oder unbewusst mitgegeben wird. Zumindest den meisten von uns. Die Technik nimmt einen immer größeren Teil unseres Lebens ein. Aber ich schweife vom Thema ab.
Tatsächlich versuche ich inzwischen, möglichst täglich einen Spaziergang im Wald zu machen. Und ja, diese Spezifikation ist bewusst gewählt. Gerade im Winter ist es ja oftmals nicht ganz ungefährlich, auf Waldwegen unterwegs zu sein, die nicht geräumt werden, weshalb ich es zu dieser Zeit gelegentlich auch mit einem Spaziergang durch die kleine Stadt versuche, in der ich lebe. Aber es ist einfach nicht das gleiche. Dort kann ich nicht auf die gleiche Weise abschalten und mich entspannen. Oftmals bin ich danach sogar gestresster als vorher.
Im Wald hingegen merke ich, wie ich Energie bekomme und wieder freier atmen und denken kann. Zugegeben, meine Gedanken kommen nicht immer zur Ruhe, aber das ist auch nicht immer nötig. Allein zu spüren, wie sich die Stille und Ruhe auf mich auswirkt und mich ruhiger werden lässt, ist ein großes Geschenk. Genauso wie die Luft, die dort ihren ganz eigenen Duft hat. Und wenn mir dann auch noch ein tierischer Waldbewohner über den Weg läuft, schlägt mein Herz direkt noch ein wenig höher.
Jeden meiner Freunde weiß ich unfassbar zu schätzen
Ich habe nicht viele Freunde. Hatte ich noch nie. Aber das macht mir ehrlich gesagt nichts aus – zumindest heute nicht mehr. In der Jugend war das schon manchmal nicht so schön, aber heute habe ich eine andere Sicht auf die Dinge. Denn inzwischen weiß ich, dass ich die richtigen Freunde habe. Solche, die mit mir durch dick und dünn gehen. Die mir auch in schweren Zeiten zur Seite stehen. Die mich zum Lachen bringen. Die es einem nicht übelnehmen, wenn man sich eine Weile nicht meldet, weil man vor lauter Stress den Überblick und das Zeitgefühl verloren hat.
Dementsprechend liebe ich es, Zeit mit ihnen zu verbringen. Bei ihnen hatte ich nie das Gefühl, mich verstellen zu müssen. Dort kann ich einfach nur ich selbst sein, ohne darauf aufpassen zu müssen, was ich sage oder wie ich mich verhalte. Wir können tiefgründige Gespräche führen und genauso gut stundenlang über belanglose Dinge sprechen. Am Ende ist es nur wichtig, dass wir eine schöne Zeit miteinander hatten und wir uns beim Abschied bereits auf das nächste Treffen freuen.
Ich bin ein kleiner Serien-Junkie
Ja, auch wenn ich gern im Wald unterwegs bin, verbringe ich meine Freizeit dennoch immer noch am liebsten auf dem Sofa mit einem gepflegten Serien-Marathon. Dabei bin ich auch recht vielseitig unterwegs. Okay, Krimis haben vermutlich im Bereich der Real-Serien ein wenig die Nase vorn. Aber natürlich sind auch Fantasy-Serien und andere Genres oder Genre-Mischungen darunter vertreten. Eine gute Prise Humor sollte allerdings fast immer vertreten sein und meistens auch ein wenig Action. Einige meiner aktuellen Favoriten sind dabei zum Beispiel Good Witch, White Collar und Numb3rs.
Neben den Real-Serien bin ich aber auch viel im Bereich Anime unterwegs. Diese Serien haben einfach nochmal einen ganz anderen Charme, andere Möglichkeiten und … naja, sind eben einfach anders. Und nur weil sie gezeichnet sind, heißt das noch lange nicht, dass sie nur für Kinder geeignet sind. Im Gegenteil. Und wenn man sich einmal ein wenig näher mit den Thematiken beschäftigt, die oftmals darin angesprochen werden, haben sie meinem Gefühl nach manchmal sogar mehr Tiefe als so manche Real-Serie. Auch bei Animes bin ich auf kein Genre festgelegt, sondern bin querbeet unterwegs. Einige meiner aktuellen Favoriten sind hier Detektiv Conan, One Piece, Demon Slayer, Die Tagebücher der Apothekerin und Haikyuu.
Achtsamkeit und Weiterentwicklung ist mir über die Jahre immer wichtiger geworden
Bereits in meiner Jugend, als ich in der Schule mit Ausgrenzung und Mobbing zu kämpfen hatte, habe ich dem Thema Weiterentwicklung Beachtung geschenkt. Ich wollte nicht für immer in dieser Opferrolle stecken bleiben. Heute weiß ich, dass die Schulzeit ohnehin etwas ist, das für Menschen schwer ist, die sich nicht gern anpassen und den Erwartungen anderer, von „Anführern“, entsprechen. Und obwohl mir das damals noch nicht bewusst war, war ich eben schon immer ein solcher Mensch. Und auch wenn ich inzwischen weiß, dass es gut ist, sich nicht zu verstellen und zu verbiegen und einfach man selbst zu sein, fällt es mir aufgrund meiner Erfahrungen weiterhin manchmal schwer, genau das auszuleben.
Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich noch intensiver mit dem Thema Weiterentwicklung und vor allem Achtsamkeit. Achtsamkeit in dem Sinne, dass ich mehr auf meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche höre.
Nicht mehr das Wollen der anderen über eigene Notwendigkeiten zu stellen.
Mir Pausen zu nehmen, wenn ich sie brauche.
Nein zu sagen.
Meine negativen und selbstkritischen Gedanken rauszulassen und in positive umwandeln. Allgemein an meinem Mindset zu arbeiten.
An mich selbst zu glauben.
Yoga für ein besseres Körpergefühl zu machen.
Mir im Wald Energie holen.
Usw. …
Es ist nicht immer leicht und die Umsetzung funktioniert manchmal besser, manchmal schlechter. Aber das ist okay. Es ist ein Prozess. Ein Weg, der es wert ist, dass ich ihn gehe, um mir ein schöneres und leichteres Leben zu ermöglichen. Denn eines weiß ich mit Sicherheit: Ich will nie wieder an den Punkt zurück, an dem ich in einem tiefen, schwarzen Loch steckte – und das mich heute noch manchmal wieder heimsucht – und kaum noch daran glauben konnte, je wieder glücklich zu sein.
Aber Weiterentwicklung bezieht sich nicht nur auf meine persönliche. Auch fachlich liebe ich es einfach, mein Wissen auszubauen und immer wieder Neues zu lernen. Ob das nun das Veröffentlichen von Büchern betrifft oder das Marketing oder das Gestalten und Optimieren von Websites.
Als Webdesignerin verbinde ich Kreativität mit Technik
Etwas, mit dem ich niemals gerechnet hatte, ist die Möglichkeit, eine zweite Liebe neben der zu Büchern zu finden. Aber tatsächlich liebe ich es, Websites zu erstellen und zu optimieren. Und dabei mag ich nicht nur das Gestalterische. Vor allem fasziniert mich der Teil mit der Technik, Logik und Struktur. Viele Kreative können mit diesen Punkten nicht viel anfangen, aber ich war auch schon zu Schulzeiten eines dieser seltenen Exemplare, das sowohl Deutsch als auch Mathe gemocht hat. Und im Webdesign habe ich etwas gefunden, bei dem ich beides miteinander verbinden kann – zumindest im übertragenen Sinn.
Das bin ich
Du siehst, die Autorin Jasmin Fischer hat auch neben den unterschiedlichen Genre-Verbindungen zur Fantasy auch einige persönliche Facetten. Vielleicht liebe ich es deshalb so sehr, meine Bücher so facettenreich zu gestalten und immer wieder Neues auszuprobieren.




